Ein paar Fotos vom ersten Tag…

Wie versprochen, gibt es noch ein paar Fotos von der Strecke. Wiebke Richter – die Tochter von unserer Helferin an VP 3 (Ronny Richter) und Läufer (Dirk Richter) hat am VP ihrer Mama und im Ziel ein paar hübsche Schnappschüsse gemacht. Der kleine Mann ist übrigens die dritte Generation der Richters, die bei Stutzke on Tour mit dabei ist 😉

Läuft doch!

Wir wussten alle nicht so recht, wie es werden würde, nach den wilden Wochen, die hinter uns allen liegen. Buchstäblich in letzter Minute wurde uns die Durchführung des Laufes ermöglicht und auch wenn es um eine Woche verschoben werden musste, machten sich doch immerhin 22 Läufer und 3 Radbegleiterinnen auf den Weg vom Waldhotel in Wandlitz in Richtung Norden. Und eines hat sich auch auf Grund der letzten Wochen nicht geändert – oder hat sich vielleicht noch mehr herauskristallisiert: Es wurde ein Lauf unter Freunden.

Wie versprochen kamen unsere Läufer an einigen Schönheiten und kulturellen Städten des Barnims vorbei in diesen zwei Tagen: Liepnitzsee, Schleusengraf, Werbellinsee waren Highlights am ersten Tag (und natürlich das vom Baltic Run bekannte Tagungshotel Hubertusstock); am zweiten Tag waren dann u.a. Joachimsthal, das Kloster Chorin oder der Finowkanal am Rande der Strecke zu sehen, bevor es wieder nach Wandlitz zurückging. Dazu so viel Natur, dass der (vermutete) Mangel daran in den letzten Wochen ausgeglichen wurde.
So nahmen auch die allermeisten Läufer den Lauf als Genuss- und Trainingslauf, bei dem es mal nicht um Platzierung und Zeiten ging, sondern einfach um eine der schönsten Nebensachen der Welt. Wobei die Geschwindigkeit, in der solch ein „Trainingslauf“ absolviert wird, naturgemäß von Athlet zu Athlet sehr stark schwankt. Wähend Stu Thomas und Annette Müller (die auch schon mal gemeinsam beim Baltic Run sehr flott unterwegs waren) am ersten Tag die 57 km in 333 Minuten zurücklegten (brutto), was einem Schnitt von 5:50 entspricht, waren andere Läufer 3 Stunden länger unterwegs. Und da der Schleusengraf nicht nur geöffnet, sondern auch sein Bier auf Betriebstemperatur gekühlt hatte, hätte ich vermutlich locker 4-5 Stunden mehr gebraucht, als unser Führungsduo.
Aber zum Glück konnte ich im Ziel warten und die Läufer zur tollen Leistung beglückwünschen. Ein bisschen „vorsichtig“ mussten wir dabei sein, da die Betreiber vom Jagdhotel im Etappenziel extrem nervös waren in Bezug auf behördliche Kontrollen. Aber auch das konnten wir umschiffen und haben uns trotz „Hygiene-Hubert“ (ein aufdrigliches „Maskottchen“, das buchstäblich omnipräsent war im Hotel und einen daran erinnerte, was sowieso seit Wochen bekannt ist) sehr wohl gefühlt im Hotel.

Da sich am ersten Tag die Genuss- und Noch-mehr-Genuss-Läufer herauskristallisiert hatten, machten wir am zweiten Tag zwei Startgruppen auf. Es konnte um 9 Uhr gestartet werden oder auch um 10 Uhr. Zur frühen Stunde gingen dann 10 Läufer auf die Strecke (und 2 Radlerinnen) und eine Stunde später noch 7 (+ 1 Radlerin). Ihr seht: Wir hatten von Samstag zu Sonntag einigen Schwund zu verzeichnen – was für mich aber nur allzu verständlich ist. Die Trainingsumfänge waren bei den meisten in den letzten Monaten auf ein Minimum zusammen geschrumpft und so steckte die erste Etappe vielen einfach sehr in den Knochen. Zudem war es eines der ersten heißen Wochenenden und für Sonntag waren noch mal deutlich höhere Temperaturen vorausgesagt. Aber gerade weil es ja ein Lauf unter Freunden war, konnte auch recht flexibel und individuell entschieden werden. So haben sich Sascha und Ullrich zum Beispiel (unabhängig voneinander) dazu entschieden, am Sonntag einfach auf kurzem Weg zurück nach Wandlitz zu laufen, statt den Barnim vollends zu erkunden. Natürlich nicht ohne dabei noch mal bei Jörg Käferstein – dem Schleusengrafen in Marienwerder – und seiner Frau Susanne Halt zu machen.

Die Aufteilung hat sich gut bewährt, sodass an dem sonnigen Sonntag tatsächlich das Feld noch lange beisammen bliebe und zwischen 17 und 18 Uhr gefühlt 80% der Läufer in Wandlitz ankamen. Dort hatten wir erneut einen sehr schönen Abend zusammen, konnten noch mal das Wochenende Revue passieren lassen und sorgten nebenbei auch dafür, dass das Finisher-Bier leer wurde.
Stu hatte erwartungsgemäß auch die zweite Etappe mit großem Vorsprung angeführt, sodass er als Gesamtsieger ins Ziel kam. Bei den Frauen war Anke Schülke die schnellste, wobei sie sich am zweiten Tag sogar noch arg verlaufen hatte. Aber wie schon gesagt: Zeiten und Plätze waren gar nicht so wichtig – es war wichtig und schön, dass wir alle zusammen waren.

Hoffen wir, dass es demnächst dann wieder mehr „Läufe unter Freunden“ (gerne dann auch wieder mit mehr Wettkampf-Charakter) gibt und dass wir uns dann bei der einen oder anderen Gelegenheit wiedersehen.

Stefan

P.S.: Fotos vom Lauf folgen noch im nächsten Blog-Eintrag

P.P.S.: Die Zeiten findet ihr in der Ergebnisliste.

Übernachtung zu Pfingsten gesichert

Inzwischen sollten alle Post von uns erhalten haben und auf dem aktuellen Stand der Dinge sein. Es wird ein ganz anderer Lauf als geplant. Wir freuen uns über jeden der dabei ist. Im Waldhotel haben wir vorgesprochen. Ihr könnt dort selbständig eure Übernachtung ändern auf das Pfingstwochenende. Etappe 1 am 30.5. und Etappe 2 am 31.5. Eine Siegerehrung und Abschlußveranstaltung darf es leider nicht geben. Eine Urkunde wird überreicht, eine Medaille auch. Wie versprochen. Als Wettkampf betrachten wir es allerdings nicht, das ist hoffentlich zu verstehen. Alle weitere Kommunikation erfolgt individuell per Mail.

Wir sind ausgebucht

Ich hatte tatsächlich vergssen, die Teilnehmerliste zu aktualisieren. Der letzte Startplatz ging aber schon vor geraumer Zeit an Annette Müller. Sollten wir also den Lauf durchführen können, kann dennoch niemand dazu kommen. Mehr als 50 Personen bei einer Veranstaltung dürfen ja auf keinen Fall zusammenkommen und mit Helfern kommen wir genau dort an. Wir sind immer noch voller Hoffnung. Wir entscheiden am 7.5., da wir ja bis 8.5. die Option im Hotel Hubertusstock haben.

Waldhotel Wandlitz

Liebe Läuferinnen und Läufer, ich habe eben mit dem Waldhotel Wandlitz vereinbart, dass man dort sein Zimmer notfalls bis einen Tag vor Anreise kostenlos stornieren darf. Wir hoffen also … und sagen noch nicht ab. Kleine Ergänzung: Hubertusstock hat eine Stornomöglichkeit für uns bis 14 Tage vorher eingeräumt. Ich denke, damit kann man gut leben. Wir entscheiden also erst Ende April. Ich hoffe, das ist in Eurem Sinne.

Status Quo

Ihr Lieben, wir warten nur deshalb noch mit einer Absage, weil das Starterfeld klein ist und es noch eine Zeit hin ist. Wir sind nicht blind und taub und wissen, dass eine Durchführung sehr fraglich ist. Das Schöne: unsere Medaillen haben kein Jahr aufgedruckt. Wir planen derzeit bei Absage die Verschiebung um genau ein Jahr auf Himmelfahrt 2021 (bzw. den Freitag und Samstag danach). Jeder Startplatz kann bei Bedarf so stehen bleiben. Alles andere dann individuell nach einer Entscheidung. Ihr könnt uns auch schreiben, wenn ihr Fragen habt. joergstutzke@yahoo.de

Wer bekommt nun den letzten Startplatz?

Liebe Läuferinnen und Läufer,

in der Startliste stehen nun wieder 39 Namen, denn es hat sich ergeben, dass uns doch einige absagen mussten. 39 Namen bedeuten aber, dass nur noch eine Läuferin oder ein Läufer eine Chance haben, uns auf unserem wunderbaren Lauf zu begleiten. Da würde ich mit einer Anmeldung nicht zu lange zögern. So ein einzelner kleiner Startplatz ist ja doch nicht viel…. Unsere Medaillen sind ja jetzt da. Und die sind superschön!

Die Warteliste ist eröffnet

Da überschlagen sich doch tatsächlich die Ereignisse beim Barnim Doppel: Eigentlich wollte ich an dieser Stelle gemächlich über die schicken Medaillen berichten, die für die Finisher des Barnim Doppel besorgt wurden – aber just in dem Moment kommen die nächsten Anmeldungen herein und komplettieren (vorläufig) das Starterfeld.

Ina Braun, Stephan Rabich und Jörn Seelig sind jetzt mit dabei, sodass wir – vorbehaltlich der 3 Vormerkungen – jetzt tatsächlich schon die 40 Teilnehmer auf der Liste haben. Und wenn ich mir diese so anschaue, wird mir ganz warm ums Herz: Es riecht förmlich nach Baltic Run und den allerschönsten Gruppenetappenrennerlebnissen. Auch wenn ich dieses Mal garantiert nicht laufend auf der Strecke dabei bin (weil ich als Helfer verplant bin), freue ich mich doch schon wie Bolle auf diese familiäre, vertraute Atmosphäre mit euch allen.

Und wer es sich doch noch fix überlegen will: Die Warteliste ist zur Zeit erstens noch sehr dünn besiedelt (genau 0 Einwohner dort) und zum anderen wird wohl leider der eine oder andere unserer 40 Starter – erfahrungsgemäß und statistisch fast zwangsläufig – noch einen Rückzieher machen müssen. Aber hoffen wir, dass dieses Schicksal nicht zu viele treffen wird – und freuen wir uns gemeinsam auf den Start am Waldhotel in gut vier Monaten.

Und bald gibt es dann auch tatsächlich den Ausblick auf die Medaillen – versprochen.